Der RC Rottweil muss sich nach einer starken ersten Halbzeit mit 14:53 gegen die Eintracht Frankfurt geschlagen geben.

Zu Beginn der Rückrunde trafen die Damen des RC Rottweils am vergangenen Samstag auswärts auf die Eintracht Frankfurt. Durch einige spontane Krankheitsausfälle fuhren die Rottweilerinnen mit nur 16 Spielerinnen nach Frankfurt. Bei kalten Temperaturen starteten sie in ein von Beginn an hartes Spiel. Die erste Halbzeit war hart umkämpft und auf Augenhöhe. Den ersten Versuch konnten die Gegnerinnen bereits nach wenigen Minuten legen und mit 0:5 in Führung. Doch in ihrer nächsten Angriffsphase noch in der eigenen Hälfte konnte die Rottweiler Spielerin Aileen Piecha im Sprint einen Pass der Gegnerinnen abfangen und einen spektakulären Versuch legen. Diesen erhöhte sie direkt und so ging der RC Rottweil bereits nach 10 Minuten mit 7:5 in Führung. Die Gastgeberinnen übten weiterhin viel Druck auf die Verteidigung aus, die sie nach weiteren zehn Minuten durchbrechen und einen erneuten Versuch legen konnten. Damit gingen die Gastgeberinnen wieder mit 7:12 in Führung. Doch auch die Rottweiler Damen ließen nicht locker und bauten Druck auf. Mit vielen schnellen und starken Stürmerphasen drängten diese die Frankfurterinnen immer weiter in ihre eigene 22, bis die Rottweiler Stürmerin Julia Steigleder schließlich erfolgreich durch die Verteidigung brechen und den zweiten Versuch legen konnte. Auch diesen Versuch erhöhte Aileen Piecha und der RC Rottweil ging erneut mit 14:12 in Führung. Das wollten die Gastgeberinnen so nicht auf sich sitzen lassen und griffen weiter hart an. Doch die Rottweiler Verteidgung konnte stark dagegen halten und zwei Versuche durch Hochhalten des Balles im eigenen Malfeld verhindern. Trotz der Stärke der Verteidung gelang es den Frankfurterinnen kurz vor der Halbzeit ihren dritten Versuch zu legen und so konnten sie mit einer 14:17 Führung in die Halbzeit gehen.

Die zweite Halbzeit startete genau so hart umkämpft wie bereits die erste Hälfte. Allerdings merkte man schon bald, dass die Rottweiler Spielerinnen keine Auswechselspielerinnen hatten, während das Frankfurter Team eine volle Bank hatte und so neue Stärke ins Spiel reinbringen konnten. Durch diesen Umstand konnten die Gastgeberinnen in der zweiten Halbzeit ordentlich nachlegen und ihre Führung weiter auszubauen. Die Rottweilerinnen versuchten weiterhin, stark dagegen zu halten und konnten auch erneut einen Versuch durch Hochhalten des Balles vereiteln. Sie schafften es allerdings leider nicht mehr, ihren Ballbesitz erfolgreich auszuspielen und weitere Punkte einzuholen. Das Spiel endete mit einem 14:53 für die Gegnerinnen.

Der Rottweiler Trainer Natan van Helden hat während des Spiels die Schwächen in der Verteidigung analysiert und die Damen werden die nächsten drei Wochen bis zum nächsten Auswärtsspiel in Berlin daran arbeiten, diese Schwächen zu beseitigen und als Team gemeinsam daran zu wachsen.

Für den RC Rottweil spielten: Stefany Ortiz Nieto, Lena Schirmer, Alessia Sedelnikov, Julia Steigleder, Hanna Binder, Lilly Bohl, Anneke Böttcher und Daniela Mück (alle Sturm) sowie Franziska Mück, Aileen Piecha, Vera Lange, Gesa Hahn, Daniela Volk, Lena Wöhr, Krystalia Chitiglou und Anna Pilotti (alle Hintermannschaft).

 

Bilder: Philipp Haase/choptackle.photography